Hermilda Gaviria war die Mutter des berüchtigten Drogenbosses Pablo Escobar und ist bis heute eine umstrittene Figur in der Geschichte Kolumbiens. Geboren im Jahr 1916 in Antioquia, stammte sie aus einer einfachen Familie und heiratete später Abel de Jesús Escobar Echeverri, mit dem sie mehrere Kinder bekam. Sie war Lehrerin von Beruf, tief religiös und stand stets loyal zu ihrer Familie, selbst als ihr Sohn zu einem der meistgesuchten Männer der Welt wurde.
Hermilda Gaviria wird oft beschrieben als eine Frau voller Würde, die trotz der Tragödien in ihrem Leben nie öffentlich von ihrem Glauben und ihrer Unterstützung für ihre Kinder abwich. Bis zu ihrem Tod im Oktober 2006 hielt sie fest an dem Bild ihres Sohnes, das sie als Mutter in ihrem Herzen bewahrte, auch wenn die Welt ihn als gefährlichen Kriminellen sah. Ihr Leben spiegelt die Spannungen zwischen Mutterliebe, Glauben und öffentlicher Kritik wider und macht sie zu einer faszinierenden Persönlichkeit der kolumbianischen Geschichte.
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Frühes Leben und Familie
Hermilda Gaviria wurde 1916 in Antioquia geboren und wuchs in einer bescheidenen, ländlichen Umgebung auf, wo harte Arbeit, Religion und enge Familienbande das tägliche Leben bestimmten; ihre Eltern, Inés Berrío und Roberto Gaviria, vermittelten ihr Werte wie Disziplin und Fleiß, die später auch in ihrer eigenen Rolle als Mutter eine große Bedeutung hatten, und nachdem sie Abel de Jesús Escobar Echeverri heiratete, gründete sie eine große Familie, zu der auch Pablo Escobar gehörte, der später weltweit berühmt und berüchtigt werden sollte, doch für Hermilda war er in erster Linie ihr Sohn, während sie neben der Erziehung ihrer Kinder stets ihre Rolle als Stütze der Familie wahrnahm.
Ihr Beruf und ihre Werte
Von Beruf war Hermilda Gaviria Lehrerin, und sie unterrichtete in ländlichen Schulen in Antioquia, wo Bildung für viele Kinder die einzige Chance auf ein besseres Leben war, weshalb sie mit Geduld, Strenge und Hingabe unterrichtete, während ihr tief verwurzelter katholischer Glaube sie im Alltag prägte, da sie regelmäßig an religiösen Traditionen teilnahm und ihre Kinder in einer Umgebung voller Gebete, Rituale und moralischer Lehren aufzog, wodurch sie selbst in schwierigen Zeiten Halt fand und bis zu ihrem Lebensende eine Frau voller Überzeugungen und innerer Stärke blieb.
Beziehung zu Pablo Escobar
Die Beziehung zwischen Hermilda Gaviria und Pablo Escobar war von tiefer Mutterliebe und unerschütterlicher Loyalität geprägt, denn obwohl er in den Augen der Welt zum gefährlichsten Drogenhändler seiner Zeit wurde, sprach sie immer mit Stolz und Zuneigung über ihren Sohn, verteidigte sein Andenken und betonte, dass sie sich nicht schäme, seine Mutter zu sein, da sie ihn in erster Linie als das Kind sah, das sie großgezogen hatte, auch wenn seine Taten Angst, Leid und Gewalt über Kolumbien brachten, was zeigt, wie stark und widersprüchlich das Band zwischen einer Mutter und ihrem Kind sein kann.
Leben nach dem Tod von Pablo
Nach dem gewaltsamen Tod Pablos im Jahr 1993 zog sich Hermilda Gaviria zunehmend ins Private zurück, doch sie blieb eine Symbolfigur, über die Medien berichteten, und lebte ihre letzten Jahre vor allem im Glauben, in der Erinnerung an ihre Kinder und Enkel sowie in der Verteidigung des Bildes, das sie von Pablo hatte, wobei sie trotz der gesellschaftlichen Kritik und der großen Trauer nie öffentlich von ihrer Haltung abwich und ihre innere Stärke vor allem in der Religion fand, die ihr Trost in den Jahren des Verlustes und der Einsamkeit schenkte.
Tod, Beerdigung und Nachwirkung
Hermilda Gaviria starb am 26. Oktober 2006 im Alter von 90 Jahren in Medellín an einem Herz- und Atemstillstand und wurde am 27. Oktober 2006 im Friedhof Jardines Montesacro in Itagüí beigesetzt, wo sie neben ihrem Sohn Pablo Escobar ihre letzte Ruhe fand, und auch wenn sie nie denselben Bekanntheitsgrad wie er erlangte, bleibt sie bis heute Teil seiner Geschichte, da sie als Mutter eine besondere Rolle im Verständnis seines Lebens und Charakters spielte und in Kolumbien sowohl mit Respekt als auch mit Kritik erinnert wird.
Fazit
Das Leben von Hermilda Gaviria zeigt die Geschichte einer Frau, die trotz Armut, gesellschaftlichem Druck und der gewaltvollen Karriere ihres Sohnes immer an ihren Werten von Familie, Glauben und Liebe festhielt, wodurch sie zu einer Figur wurde, die bis heute in Erinnerung bleibt, weil sie ein Beispiel für die unzerbrechliche Bindung zwischen Mutter und Kind ist, auch wenn diese Bindung in einem Umfeld von Kriminalität und Tragödien stattfand, und so bleibt ihr Name untrennbar mit der Geschichte von Pablo Escobar verbunden, während sie zugleich selbst als starke und standhafte Frau gesehen wird Austin Stoermer Coleman.
FAQs zu Hermilda Gaviria
- Wer war Hermilda Gaviria?
Hermilda Gaviria war Lehrerin, Mutter von Pablo Escobar und eine gläubige Katholikin, die stets zu ihrer Familie stand. - Wann und wo wurde Hermilda Gaviria geboren?
Sie wurde 1916 in Antioquia, Kolumbien, geboren und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. - Wer war der Ehemann von Hermilda Gaviria?
Ihr Ehemann war Abel de Jesús Escobar Echeverri, mit dem sie mehrere Kinder hatte, darunter Pablo Escobar. - Wie war ihre Beziehung zu Pablo Escobar?
Trotz seiner kriminellen Karriere sprach sie voller Stolz über ihren Sohn und verteidigte ihn bis zu ihrem Lebensende. - Wann starb Hermilda Gaviria?
Sie starb am 26. Oktober 2006 in Medellín im Alter von 90 Jahren an Herz- und Atemstillstand. - Wo ist Hermilda Gaviria begraben?
Sie wurde im Friedhof Jardines Montesacro in Itagüí, Antioquia, neben Pablo Escobar beigesetzt.

